AGB für die Nutzung der Leadesk-Plattform und -Dienste.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Leadesk GbR (nachfolgend „Anbieter") und ihren Kunden (nachfolgend „Nutzer") über die Nutzung der Leadesk-Plattform (app.leadesk.de, inkl. Chrome-Erweiterung).
Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Nutzer kann sich über die Website registrieren und einen Leadesk-Plan (Starter, Professional, Business) abschließen. Mit der Bestätigung der Plan-Auswahl und Eingabe der Zahlungsdaten kommt der Vertrag zustande.
Die Anbieter-Eingaben in der Plan-Auswahl stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Angebotsabgabe (invitatio ad offerendum).
Der Anbieter stellt dem Nutzer die Leadesk-Plattform als Software-as-a-Service zur Verfügung. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Plan, wie auf der Preise-Seite dargestellt.
Der Anbieter behält sich vor, die Plattform weiterzuentwickeln, zu erweitern oder einzelne Funktionen anzupassen. Wesentliche Änderungen werden mindestens 14 Tage vorher angekündigt.
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Plan. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus. Der Nutzer kann per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift zahlen. Ab dem Business-Plan ist auf Anfrage Rechnungszahlung möglich.
Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang zur Plattform nach vorheriger Mahnung einschränken oder sperren.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Monatliche Abos sind zum Monatsende kündbar, Jahresabos zum Ende der Jahreslaufzeit.
Die Kündigung erfolgt direkt in den Einstellungen des Leadesk-Accounts oder per E-Mail an info@leadesk.de.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Nutzer verpflichtet sich, die Plattform nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und der LinkedIn-Nutzungsbedingungen zu verwenden.
Insbesondere ist untersagt:
Bei Verstößen behält sich der Anbieter vor, den Account zu sperren und das Vertragsverhältnis außerordentlich zu beenden.
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur bis zur Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens.
Die Haftung für LinkedIn-Account-Sperren ist ausgeschlossen, sofern die Sperre nicht auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters zurückzuführen ist. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass LinkedIn Accounts bei regelwidrigem Verhalten sperren kann — auch bei automatisierter Nutzung, die innerhalb der bekannten Limits bleibt.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der Datenschutzerklärung geregelt. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) nach Art. 28 DSGVO steht unter av-vertrag.html bereit.
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel an. Geplante Wartungsarbeiten werden vorher angekündigt.
Der Anbieter kann diese AGB anpassen, soweit dies aus berechtigten Gründen (z.B. Änderung der Rechtslage, neue Produktfunktionen) erforderlich ist. Die Änderungen werden dem Nutzer mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.
Widerspricht der Nutzer den Änderungen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten diese als akzeptiert. Auf diese Wirkung wird in der Änderungsmitteilung hingewiesen.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verträgen mit Unternehmern ist Gerichtsstand [Gerichtsstand, z.B. Aschaffenburg].
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.